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Literatur


Grenzen sind Straßen
Verbindungen zwischen der deutschen und der katalanischen Kultur

Präsentation und Ziele

Inwieweit ist uns der große Einfluss bewusst, den die deutschsprachige Kultur im Laufe der Jahrhunderte auf den katalanischen Raum gehabt hat?

Man könnte sagen, dass viele katalanische Autoren in der deutschen Literatur und Philosophie eine Art Leitbild oder eine tiefere Bedeutung gesucht haben, nicht nur um sich zu etablieren und zu daran wachsen, sondern auch um über sich selbst nachzudenken und vor allem, um sich auf eigenständige Weise in den intellektuellen Kontext Europas einzufügen.

Das wesentliche Ziel des Buches Grenzen sind Straßen. Verbindungen zwischen der deutschen und der katalanischen Kultur ist, eine erste Auswertung der verschiedenen Einflüsse vorzustellen, welche die deutsche Kultur auf die katalanischen Kultur im 19. und 20. Jahrhundert und auf alle Aspekte des Schreibens ausgeübt hat: es geht um das Vertiefen und Abwägen des Transfers von Ideen, Stilrichtungen, Formen, Autoren und Strömungen von einer Sprache und einer Geschichte zur anderen.

Diese Auswertung kann jedoch nicht vorgenommen werden, ohne zuerst auf die Personen einzugehen, die daran beteiligt sind: unsere Schriftsteller. Denn ein spezifischeres Ziel dieses Buches ist, die Arbeit der katalanischen Schriftsteller und Übersetzer in der deutschen und katalanischen Öffentlichkeit bekannt zu machen – in ihrem politischen, historischen und künstlerischen Kontext. Sich die Werke dieser Autoren und Übersetzer zu vergegenwärtigen und zu überdenken stellt einen Weg dar, diese fortzuschreiben, zumal mit dem Projekt eine wichtige Forschungsarbeit einhergegangen ist.

Das vorliegende Buch, das auf Katalanisch und auf Deutsch erscheinen wird, erlangt seine vollständige Bedeutung im Kontext der literarischen und kulturellen Veranstaltungen, die das Institut Ramon Llull (IRL) vor, während und nach der Frankfurter Buchmesse 2007 organisiert.

Gliederung und Inhalt

Die Inhalte des Buches Grenzen sind Straßen sind in vier große historische Epochen des zeitgenössischen Kataloniens gegliedert, die sich aus den Realitäten Europas ergeben. Das erste Kapitel umfasst das letzte Drittel des 19. und die ersten beiden Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Das zweite Kapitel führt uns durch die Jahre der Zweiten Spanischen Republik bis zum Spanischen Bürgerkrieg. Es folgen danach die Jahre der Franco-Diktatur und schließlich im vierten Kapitel eine knappe Übersicht über die Rezeption deutscher Kultur aus einer aktuelleren Perspektive.

Dieses Projekt umfasst zwei Bände. Der von Arnau Pons und Simona Škrabec herausgegebene erste Band wird am 14. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Beide Bände des Werkes, das reich mit historischen Dokumenten und Werken von zeitgenössischen Künstlern und Fotografen illustriert ist, versammeln Texte von mehr als Hundert Autoren mit verschiedenen Stilen, Standpunkten und unterschiedlichen methodischen Ansätzen.

Arbeitsgruppe des Projektes Grenzen sind Straßen

Das Buch Grenzen sind Straßen. Verbindungen zwischen der deutschen und der katalanischen Kultur ist eine Initiative der Abteilung für Geistes- und Naturwissenschaft des Institut Ramon Llull und ist Bestandteil eines umfangreicheren Projektes, das bis in das Jahr 2008 fortgeführt wird.

Zum Projekt gehören außerdem eine Ausstellung in Barcelona und einigen deutschen Städten (organisiert von der Institució de les Lletres Catalanes und dem Goethe-Institut) sowie die Veröffentlichung des zweiten Bandes von Grenzen sind Straßen, der sich mehr auf die Rezeption der katalanischen Autoren in den deutschsprachigen Ländern konzentriert.

Das Projektteam aus Verantwortlichen des IRL und externen Mitarbeitern besteht aus:

Leiter der Abteilung für Geistes- und Naturwissenschaft, Institut Ramon Llull: Carles Torner
Kurator: Arnau Pons, Lyriker und Übersetzer
Koordination der Inhalte: Simona Škrabec, Literaturkritikerin und Übersetzerin

Wissenschaftlicher Beirat: bestehend aus acht renommierten Germanisten:
Manuel Carbonell, Übersetzer und Dozent der Escola Oficial d’Idiomes
Ramon Farrés, Lyriker, Übersetzer und Professor der Fakultät für Übersetzen und Dolmetschen der UAB
Joan Fontcuberta i Gel, Übersetzer und Professor der Fakultät für Übersetzen und Dolmetschen der UAB
Feliu Formosa, Lyriker und Übersetzer (Ehrenpreis der Lletres Catalanes 2005)
Josep Murgades, Übersetzer, Leiter des Lehrstuhls für Katalanistik der Universitat de Barcelona und Chefredakteur der Literaturzeitschrift Els Marges
Lluís Solà, Lyriker und Dramaturg, Chefredakteur der Lyrikzeitschrift Reduccions
Ricard Torrents, Leiter des Lehrstuhls Verdaguer für Literaturwissenschaft der Universitat de Vic und Sekretär des Ausschusses für Philosophie und Sozialwissenschaften des IEC

Koordination IRL: Marc Dueñas, Koordination der Abteilung für Geistes- und Naturwissenschaft.
Beratung: Manuel Guerrero, KRTU, Abteilung für Kultur und Medien, Generalitat de Catalunya.

Team IRL: Domènec Almerge und Julià Florit

Institut Ramon Llull
Barcelona, September 2007

 


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